Haltung und Gestik bei Reden

Tipp von Gudrun Fey

 

Beobachten Sie sich doch einmal, was Sie mit Ihren Händen machen, wenn Sie im Stehen jemand etwas erzählen, über das Sie sich fürchterlich geärgert oder sehr gefreut haben und Sie wissen grundsätzlich, wie Sie sich bei Reden vor Publikum verhalten sollten: Also, die Arme etwa in die Körpermitte heben, sie nicht zusammen nehmen und nun aus der Körpermitte heraus, - dem Solarplexus -, Gesten mit geöffneten Händen (Handflächen sind sichtbar) auf Ihr Publikum zu machen. Dieser austeilende Gestus ist der Grundgestus. Mit ihm bauen Sie eine Brücke zum Publikum. Während des Redens machen Sie nun weitere Gesten, um das Gesagte zu unterstreichen und zu betonen. Dadurch wird Ihre Sprechweise lebendiger.

Ein weiterer Grundgestus ist der schlagende Gestus, den Sie mit beiden Händen oder mit einer Hand ausführen und nicht nur mit dem Zeigefinger. Wenn Sie dies üben, kommt es Ihnen am Anfang sicher etwas komisch vor. Mit zunehmender Übung werden Sie jedoch merken, dass Sie sich damit Ihrer natürlichen Gestik bewusst werden. Sie können sie dann gezielt ausbauen und variieren.

Zur Fußstellung:

Bitte lassen Sie zwischen Ihren Füßen immer einen gewissen Zwischenraum. Wenn Sie ihn weglassen, wirken Sie zu brav. Stehen Sie zu breitbeinig dafür, wirkt es so, als ob Sie Ihren Hörern imponieren wollen. Deshalb ist eine leichte Schrittstellung oft das, was am natürlichsten wirkt. Dabei ist es ganz einfach. Sie setzen Sie so ein, wie auch sonst bei Situationen, wo Sie sich im Stehen mit jemand anders angeregt unterhalten.

 

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